Google entwickelt das Betriebssystem Chrome OS

Der Angriff auf Microsoft hat begonnen, denn Google bringt sein eigenes Betriebssystem auf den Markt. Unter dem Namen Google Chrome OS soll es schon ab der zweiten Jahreshälfte 2010 erhältlich sein. Und wie man es von Google her kennt, gibt es auch diese Software kostenlos.

Dieses Betriebssystem soll möglichst klein gehalten werden, damit schon der Startvorgang sehr zügig voran geht und man schnell ins Internet gelangen kann. Google Chrome OS wird auf einer Linux Grundlage erstellt werden und es soll auf fast jedem Rechner zum Laufen gebracht werden können. Damit wird es, neben Linux, schon das zweite Betriebssystem sein, welches den großen Monopolisten endlich mal in den A... tritt.

Wie schon jetzt bekannt gegeben wurde, wird Google mit den Firmen Acer, Asus, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments und Toshiba zusammen arbeiten, weitere werden eventuell noch folgen. Da die kleinen Netbooks zur Zeit einen sehr guten Absatz haben, sind diese Firmen sehr interessiert an einem kostenlosen Betriebssystem. Für den Verkauf der Netbooks mit einem Betriebssystem von Microsoft müssen die Hersteller eine Windows-Lizenz bezahlen, da kommt das kostenlose Betriebssystem doch wie gerufen.

Warten wir es ab, wie sich Google Chrome OS verbreiten wird, wir drücken auf alle Fälle die Daumen, damit es ein Erfolg wird.

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Gerichtsurteil zum DSL WLAN-Sharing

Laut einem Gerichtsurteil vom Oberlandesgerichtes Köln dürfen Kunden nicht mehr einfach so ihren DSL Zugang mit anderen Internetusern teilen. Dagegen geklagt hatte die Firma 1&1, weil sie mitbekommen hatte, dass deren Kunden teilweise über die Seite Fon (www.fon.com/de) ihren DSL Zugang mit anderen Usern geteilt haben. Man bezeichnet dieses auch WLAN-Sharing, wenn man seinen eigenen Internet-Zugang mit anderen Usern teilt.

Allerdings hat das Oberlandesgericht auch entschieden, dass es nur dann verboten sei, wenn es mit einer gewinnbringenden Absicht betrieben wird. Wer also nur aus reiner Gutmütigkeit seinen WLAN Zugang freigibt, macht sich somit noch nicht strafbar.

Noch ist dieses Urteil jedoch nicht rechtskräftig. Die Firma Fon will gegen dieses Urteil angehen, notfalls sogar bis zum Bundesgerichtshof.

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Mobiles Internet bei Aldi

Seit dem 25.06.2009 bietet der Discounter Aldi einen USB-Internetstick für die Nutzung des mobilen Internets an. Dieser UMTS-Stick wird ohne Simlock für nur 59,99 Euro verkauft. Zusätzlich benötigt der Kunde eine registrierte Aldi/Medion-Simkarte. Diese Simkarten werden mit 10,00 Euro Startguthaben für 12,99 Euro verkauft.

Der normale Aldi/Medion Internet Prepaid-Tarif kostet 0,24 Euro je MB. Abgerechnet wird dabei im 10-KB Schritten. Der Kunde kann aber auch eine Internet-Flatrate hinzubuchen. Es gibt eine Tagesflat für 1,99 Euro und eine monatliche Flat für nur 14,99 Euro.

Es gibt allerdings eine Einschränkung, welche die Datenmenge betrifft. Wenn der Kunde bei der Tagesflatrate über 1 GB Daten heruntergeladen hat, wird der mobile Internet Zugriff auf GPRS Geschwindigkeit (max. 56 kbit/s) gedrosselt. Bei der monatlichen Flatrate wird der Zugang ab einer Datenmenge von über 5 GB innerhalb von 30 Tagen gedrosselt.

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